Beschreibung
Es ist Samstagabend, kurz nach 22 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Der ehrenamtliche Service ist dafür gedacht, Frauen auf ihrem Heimweg telefonisch zu begleiten, wenn sie sich nachts unsicher fühlen.
Normalerweise besteht seine Aufgabe lediglich darin, beruhigend mit den Anruferinnen zu sprechen und im Notfall Hilfe zu organisieren.
Doch an diesem Abend meldet sich Klara.
Sie hat panische Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie bereits einmal überfallen hat. Noch beunruhigender ist jedoch eine Botschaft, die der Unbekannte hinterlassen hat: Mit Blut wurde ein Datum an ihre Schlafzimmerwand geschrieben.
Es ist Klaras Todestag.
Und dieser Tag steht unmittelbar bevor.
Während Jules versucht, Klara am Telefon zu beruhigen und gleichzeitig herauszufinden, wo sie sich befindet, wird immer deutlicher, dass sie sich in einer lebensbedrohlichen Situation befindet. Der Fremde scheint ihr überlegen zu sein und genau zu wissen, wie er mit ihren Ängsten umgehen muss.
Für Jules beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Er kann Klara nur über das Telefon erreichen und muss versuchen, sie durch die Nacht zu bringen, während die Bedrohung immer näher kommt.
Fitzek verbindet dabei psychologische Spannung, Angst und ein außergewöhnliches Ausgangsszenario. Das begrenzte Zeitfenster und die Tatsache, dass Jules und Klara zunächst nur über das Telefon miteinander verbunden sind, sorgen für eine beklemmende Atmosphäre.
Der Heimweg ist ein intensiver Psychothriller über Angst, Manipulation und häusliche Gewalt, der besonders Leser anspricht, die temporeiche Geschichten mit hohem psychologischem Druck mögen.






Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.