Beschreibung
Vor einem Jahr verschwindet der kleine Max Berkhoff spurlos. Für seine Eltern beginnt eine quälende Zeit der Ungewissheit. Die Polizei geht davon aus, dass Max tot ist, doch seine Leiche wurde nie gefunden.
Der einzige Mensch, der wissen könnte, was mit dem Jungen geschehen ist, sitzt im Hochsicherheitstrakt einer psychiatrischen Haftanstalt: Guido T., ein mehrfacher Kindermörder. Doch er schweigt.
Max‘ Vater Till Berkhoff kann die Ungewissheit nicht länger ertragen. Als ihm ein Ermittler einen außergewöhnlichen Vorschlag macht, entscheidet er sich für einen Schritt, der sein bisheriges Leben vollständig verändern wird: Er lässt sich unter falscher Identität selbst in die psychiatrische Anstalt einschleusen.
Sein Ziel ist klar. Er muss Guido T. so nahe wie möglich kommen und ihn dazu bringen, über Max zu sprechen.
Doch dafür muss Till nicht nur mit gefährlichen Mitinsassen und einem brutalen Umfeld zurechtkommen. Er muss sich auch auf ein psychologisches Spiel einlassen, bei dem er immer weniger weiß, wem er vertrauen kann und wo die Grenze zwischen Wahrheit und Manipulation verläuft.
Was als verzweifelte Suche nach seinem Sohn beginnt, entwickelt sich zu einem beklemmenden Kampf um Informationen und die eigene geistige Kontrolle.
Sebastian Fitzek nutzt die abgeschlossene Welt einer psychiatrischen Hochsicherheitsanstalt, um eine Atmosphäre voller Misstrauen und psychologischer Spannung zu schaffen. Der Insasse verbindet dabei ein persönliches Familiendrama mit einem düsteren Psychothriller und stellt immer wieder die Frage, wie weit ein Mensch gehen würde, um die Wahrheit über das Schicksal seines Kindes zu erfahren.






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