Beschreibung
Sylvia Robinson bekommt einen neuen Job als private Pflegekraft bei der wohlhabenden Familie Barnett. Ihre Aufgabe scheint zunächst klar: Sie soll sich um Victoria Barnett kümmern, die nach einem schweren Unfall vollständig auf Hilfe angewiesen ist.
Victoria kann weder gehen noch sprechen und verbringt ihre Tage praktisch vollständig in ihrem Zimmer im obersten Stockwerk des Hauses. Ihr Ehemann Adam kümmert sich liebevoll um sie und vermittelt Sylvia zunächst den Eindruck, dass seine Frau lediglich ein tragisches Opfer ihres Unfalls ist.
Doch schon bald beginnt Sylvia an diesem Bild zu zweifeln.
Victoria wirkt auf sie nicht immer so hilflos, wie es den Anschein hat. Zwischen den beiden Frauen entsteht eine merkwürdige Spannung, obwohl Victoria sich kaum verständlich mitteilen kann. Sylvia beginnt sich zu fragen, was in diesem Haus tatsächlich vor sich geht und ob Adam wirklich der fürsorgliche Ehemann ist, für den er sich ausgibt.
Dann entdeckt Sylvia in einer Kommode Victorias Tagebuch.
Was sie darin liest, verändert ihre Sicht auf die Familie grundlegend. Plötzlich erscheinen die Ereignisse vor dem Unfall in einem völlig anderen Licht. Sylvia beginnt zu erkennen, dass die Ehe der Barnetts möglicherweise von Geheimnissen, Manipulation und Lügen geprägt war.
Je mehr sie über Victoria und Adam erfährt, desto schwerer wird es für Sylvia, zwischen Wahrheit und Täuschung zu unterscheiden. Wem kann sie überhaupt noch glauben? Und welche Rolle spielt Victoria selbst bei den Ereignissen, die zu ihrem jetzigen Zustand geführt haben?
Freida McFadden baut die Geschichte dabei vor allem über Misstrauen, wechselnde Wahrnehmungen und überraschende Enthüllungen auf. Die Perspektive der Pflegekraft ermöglicht es dem Leser, die Familie zunächst genauso eingeschränkt kennenzulernen wie Sylvia selbst. Dadurch entstehen immer neue Fragen über die tatsächlichen Motive der Figuren.
Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen? ist ein klassischer Psychothriller über eine scheinbar perfekte Ehe, hinter deren Fassade sich immer größere Abgründe auftun. Das Buch spielt mit der Frage, wie gut man einen Menschen wirklich kennen kann und wie leicht sich die Wahrnehmung von Schuld und Unschuld verändern lässt.






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