Beschreibung
London ist in dieser Welt nicht das London, das wir kennen. Zauberer beherrschen die Gesellschaft, während mächtige Dschinns und andere magische Wesen für sie die gefährlichsten Aufgaben erledigen.
Der junge Nathanael ist ein ehrgeiziger Zauberlehrling. Als er von einem mächtigen Zauberer gedemütigt wird, fasst er einen riskanten Plan. Er beschwört den uralten und ausgesprochen eigenwilligen Dschinn Bartimäus, um für ihn das berühmte Amulett von Samarkand zu stehlen.
Bartimäus ist allerdings alles andere als begeistert davon, einem unerfahrenen Zauberlehrling dienen zu müssen. Mit seinem bissigen Humor, seiner enormen Erfahrung und einer gehörigen Portion Eigenwilligkeit macht er Nathanaels Auftrag zu einem Abenteuer, das schnell außer Kontrolle gerät.
Was zunächst wie ein einfacher Diebstahl aussieht, führt die beiden immer tiefer in eine Welt voller Magie, Intrigen, Machtkämpfe und gefährlicher Geheimnisse. Dabei wird deutlich, dass hinter dem Amulett wesentlich mehr steckt, als Nathanael zunächst ahnt.
Besonders spannend ist die ungewöhnliche Erzählweise. Während Nathanaels Geschichte aus der dritten Person erzählt wird, berichtet Bartimäus selbst von seinen Erlebnissen und kommentiert das Geschehen mit reichlich Sarkasmus und Humor. Genau diese Kombination macht den Roman so unterhaltsam.
Das Amulett von Samarkand ist der Auftakt der Bartimäus-Reihe und verbindet klassische Zauberer-Fantasy mit einem ungewöhnlich humorvollen Erzählstil.






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