Beschreibung
Frankreich, 1944: Die junge Marie-Laure LeBlanc lebt in Saint-Malo. Seit ihrer Kindheit ist sie blind, doch ihr Vater hat ihr beigebracht, sich mithilfe eines maßstabsgetreuen Modells der Stadt selbstständig zurechtzufinden.
Auf der anderen Seite des Krieges wächst der deutsche Waisenjunge Werner Pfennig auf. Er besitzt eine außergewöhnliche Begabung für Technik und Radiogeräte. Seine Fähigkeiten bringen ihn schließlich auf eine nationalsozialistische Eliteschule, bevor er für die deutsche Wehrmacht eingesetzt wird.
Die Lebenswege der beiden verlaufen zunächst völlig unabhängig voneinander. Während Marie-Laure mit ihrem Vater vor den deutschen Besatzern flieht, wird Werner immer tiefer in die Kriegsmaschinerie hineingezogen.
Ein geheimnisvoller und angeblich verfluchter Diamant verbindet schließlich die verschiedenen Handlungsstränge. Marie-Laures Vater soll ihn während des Krieges in Sicherheit bringen, während andere Menschen verzweifelt versuchen, den Stein in ihren Besitz zu bringen.
Als die amerikanischen und deutschen Truppen 1944 in Saint-Malo aufeinandertreffen, kreuzen sich die Wege von Marie-Laure und Werner.
Anthony Doerr erzählt die Geschichte in kurzen, zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven wechselnden Kapiteln. Dadurch entsteht nach und nach ein Gesamtbild der Figuren und ihrer Erlebnisse.
Der Roman beschäftigt sich mit Krieg, Menschlichkeit, Schuld, Mut und der Frage, wie Menschen selbst unter den schlimmsten Bedingungen ihre Menschlichkeit bewahren können.
Alles Licht, das wir nicht sehen wurde mit dem Pulitzer-Preis für Belletristik ausgezeichnet und entwickelte sich zu einem internationalen Bestseller.






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