Beschreibung
Andreas Egger kommt als vierjähriges Waisenkind in ein abgelegenes Alpental. Dort wächst er unter schwierigen Bedingungen auf und wird zu einem einfachen Hilfsknecht. Sein Leben ist geprägt von harter Arbeit, Entbehrungen und der rauen Landschaft der Berge.
Als junger Mann arbeitet Egger beim Bau einer der ersten Bergbahnen mit. Die technische Entwicklung verändert das Tal und bringt Elektrizität, neue Arbeitsmöglichkeiten und zunehmend mehr Menschen in die abgeschiedene Region.
Doch auch persönlich erlebt Egger einen entscheidenden Wandel, als er Marie kennenlernt. Zum ersten Mal erfährt er, was Liebe und gemeinsames Glück bedeuten können. Doch dieses Glück ist nur von kurzer Dauer und Egger muss erneut einen schweren Verlust verkraften.
Im Laufe seines langen Lebens erlebt er Krieg, Naturkatastrophen und gesellschaftliche Veränderungen. Trotzdem bleibt er seiner Heimat und seiner einfachen Lebensweise verbunden.
Robert Seethaler erzählt Egger Leben mit großer Ruhe und ohne Pathos. Im Mittelpunkt stehen Vergänglichkeit, Liebe, Verlust, Einsamkeit und die Frage, was von einem Menschenleben bleibt.
Ein ganzes Leben ist eine stille und zugleich tief bewegende Geschichte über einen einfachen Mann, dessen Leben von den großen Veränderungen des 20. Jahrhunderts begleitet wird.






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