Beschreibung
Jean Valjean wird nach vielen Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Seine Haftstrafe hat ihn zu einem verbitterten und gesellschaftlich geächteten Mann gemacht. Niemand ist bereit, ihm eine neue Chance zu geben.
Erst die Güte eines Bischofs verändert sein Leben. Valjean beschließt, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen und ein neues Leben zu beginnen. Unter einer neuen Identität wird er zu einem angesehenen Bürger und erfolgreichen Unternehmer.
Doch der unerbittliche Polizist Javert glaubt, Valjeans wahre Identität erkannt zu haben. Für ihn bleibt ein ehemaliger Sträfling ein Verbrecher, unabhängig davon, wie sehr er sich verändert hat.
Valjeans Leben wird zusätzlich durch Fantine geprägt, eine junge Frau, die durch Armut und gesellschaftliche Ausgrenzung immer weiter ins Elend gedrängt wird. Nach ihrem Tod übernimmt Valjean die Verantwortung für ihre Tochter Cosette und versucht, ihr ein besseres Leben zu ermöglichen.
Vor dem Hintergrund des revolutionären Frankreichs und der Pariser Aufstände von 1832 kreuzen sich die Schicksale zahlreicher Menschen. Liebe, Armut, politische Überzeugungen, Vergebung und soziale Ungerechtigkeit bestimmen ihr Leben.
Victor Hugo schildert nicht nur die persönliche Geschichte Jean Valjeans, sondern zeichnet ein umfassendes Bild der französischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Dabei kritisiert er besonders Armut, soziale Ungleichheit und ein Rechtssystem, das Menschen kaum eine Möglichkeit zur Wiedergutmachung lässt.
Les Misérables – Die Elenden ist ein monumentaler Klassiker über Schuld, Vergebung, Liebe und die Hoffnung auf ein besseres Leben.






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