Beschreibung
Die erfolgreiche Malerin Alicia Berenson führt auf den ersten Blick ein glückliches Leben. Sie lebt mit ihrem Ehemann Gabriel in London und scheint beruflich wie privat alles erreicht zu haben.
Doch eines Abends verändert sich alles.
Gabriel wird tot in ihrem gemeinsamen Haus aufgefunden. Alicia steht neben ihm und hat fünfmal auf ihn geschossen. Die Beweise scheinen eindeutig. Doch danach geschieht etwas, das den Fall zu einem außergewöhnlichen Rätsel macht: Alicia spricht kein einziges Wort mehr.
Sie wird in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen und schweigt dort über Jahre. Lediglich ein rätselhaftes Gemälde, das sie nach der Tat angefertigt hat, scheint einen Hinweis auf ihre Gedankenwelt zu geben.
Der forensische Psychotherapeut Theo Faber ist von Alicias Fall fasziniert. Er möchte herausfinden, warum sie schweigt und was in jener Nacht tatsächlich geschehen ist. Dafür beginnt er, ihre Vergangenheit zu untersuchen und versucht, langsam ihr Vertrauen zu gewinnen.
Je tiefer Theo in Alicias Geschichte eintaucht, desto mehr entdeckt er über ihre Ehe, ihre Beziehungen und die Ereignisse, die dem Mord vorausgingen. Gleichzeitig wird seine eigene Vergangenheit zunehmend wichtiger für seine Suche nach der Wahrheit.
Michaelides entwickelt daraus ein psychologisches Katz-und-Maus-Spiel, in dem Wahrnehmung, Erinnerung, Schuld und Vertrauen eine zentrale Rolle spielen. Die Geschichte lebt besonders davon, dass Informationen nur Stück für Stück enthüllt werden.
Die stumme Patientin ist ein atmosphärischer Psychothriller für Leser, die geheimnisvolle Fälle, psychologische Abgründe und unerwartete Wendungen lieben.






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